Der Entertainer

von John Osborne

mit Musik von John Addison

Deutsch von Helmar Harald Fischer

anschließend Premierenfeier

Premiere | eine Pause | Sa 21.10.17 | 19:30 | Schauspielhaus


  • © Katrin Ribbe
  • ENTERTAINER
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ZUM STÜCK

Die Familie Rice hat schon bessere Zeiten gesehen. Der Entertainer Archie Rice und sein Vater Billy Rice haben noch die große Zeit der Music Hall erlebt, einstmals die populärste Unterhaltungsform in England. Doch jetzt? »Die Music Hall liegt im Sterben und damit ein charakteristisches Stück England«, schreibt John Osborne in einer Vorbemerkung zu Der Entertainer. Der Niedergang der Music Hall ist für ihn viel mehr als das Verschwinden eines populären Showformats. Er zeichnet eine Welt, in der sich Familienstrukturen in Dekadenz und Alkohol auflösen. Als einer der beiden Söhne von Phoebe und Archie Rice im Kampfeinsatz in Ägypten gefangengenommen und umgebracht wird, zerbricht die Familie völlig. Zwischen dem Anspruch, die Show zu retten und trotzdem das private Glück zu suchen, geht Archie zugrunde. Osborne schreibt nicht nur ein Stück über die Music Hall, sondern greift in Struktur und Dramaturgie ihre alten Showformate auf. Eine Revue, ein Sketch, Nummer reiht sich an Nummer, bis zum Finale. In Zeiten der Auflösung Europas, wie wir es kannten, bekommt ein Stück, das so vital vom Sterben dieser Welt erzählt, eine ganz eigene Aktualität.

 
JOHN OSBORNE (1929 – 1994) gehört zu den großen englischen Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Sein Erstlingswerk Blick zurück im Zorn wurde 1956 uraufgeführt und später mit Richard Burton verfilmt. Der Entertainer entstand 1957.

 

Dramaturg Johannes Kirsten in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover zu Der Entertainer:

REGIETEAM

Regie Martin Laberenz + Bühne Volker Hintermeier + Kostüme Aino Laberenz + Musikalische Leitung Leo Schmidthals + Choreografie Jana Ritzen + Dramaturgie Johannes Kirsten

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Zum Fremdschämen hinreißend Neue Presse, 23.10.17
mehr
Auflösung, überall nachtkritik, 22.10.17
mehr
Das hat auch was Hannoversche Allgemeine, 23.10.17
mehr

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Publikumsstimmen

Ich ( w, 22) fands einfach großartig!

Friederike Focken 24.11.2017, 00:56

Guten Abend, zuerst wurde im Vorfeld der Vorstellungsbeginn von 19:30 auf 18:00 Uhr verschoben. Passte nicht so gut, aber o.k. Heute Abend wurde die Vorstellung abgebrochen, weil das Ende des Stückes noch nicht geprobt wurde und wir wurden nach Hause geschickt! Ich bin ärgerlich, weil ich mich frage, wofür ich Karten für die Vorschau (Generalprobe?) gekauft habe. Das bei einem Preview nicht alles perfekt ist und es Anweisungen aus der Regie gibt, macht für mich den Reiz einer Vorschau aus. Das ich einfach nach Hause geschickt werde ohne das Angebot eines Ersatzes macht mich ärgerlich. Nie wieder Preview! Frustierte Grüße Heide T.

Heide Treder 19.10.2017, 22:19

Liebe Frau Treder,

danke für Ihre offenen kritischen Worte. Dass Sie das vorzeitige Ende der Preview verärgert hat, ist so bedauerlich wie verständlich. Vielleicht hat es aber auch mit einer falschen Erwartungshaltung Ihrerseits zu tun. Eine Preview hat den Charakter einer öffentlichen Probe und bildet weder inhaltlich noch zeitlich das Ergebnis der Inszenierung ab. Der Grundgedanke ist, dass die Zuschauer einen Probenstand erleben - und nicht, dass sie eine vergünstigte Vorstellung besuchen. Zudem hat sich der Regisseur gestern abend direkt und persönlich an das Publikum gewandt und um Verständnis für die Situation geworben. Dies scheint mehrheitlich auch so angekommen zu sein.

Unabhängig davon zeigt uns Ihre Rückmeldung, dass wir öffentlich besser erklären sollten, was unser Publikum von einer Preview erwarten kann - und was nicht. Deshalb haben wir auf unserer Website eine entsprechende Definition eingefügt.

In diesem Sinne - mit freundlichen Grüßen,

Björn Achenbach

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


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